Geschäftsbericht 2016 (12.09.2017)

Der Geschäftsbericht 2016 ist verabschiedet und veröffentlicht. Sie können diesen hier im Internet ansehen oder zum „in Ruhe lesen“ einfach herunterladen.

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    Spende aus der Altkleidersammlung (31.12.2011)

Die Baugenossenschaft „Hansa“ hat seit etwa drei Jahren Sammelbehälter für Altkleider aufstellen lassen. Ein Container befindet sich im Charles-Ross-Ring in Projensdorf, einer im Amrumring in Suchsdorf und einer im Innenstadtbereich in der Lindenstraße.

Diese Container werden von einer Firma aufgestellt und regelmäßig geleert; die Baugenossenschaft erhält hierfür ein kleines Entgelt. Unsere Mieter aber auch andere Kieler Bürger haben diese Container sehr gut angenommen, so dass im Jahr 2011 insgesamt etwa zwei Tonnen Material gesammelt wurden. Gespendet wurden dabei nicht nur Altkleider, sondern auch Schuhe, Decken, Bettzeug und Bettwäsche. Die Baugenossenschaft hat die erhaltenen Beträge jedoch nicht für sich vereinnahmt, sondern den Betrag auf Euro 1.000,-- aufgerundet und dann als Spende auf drei Empfänger verteilt. Zusammen mit drei anderen Kieler Genossenschaften und dem Aufsteller der Container sind Euro 9.500,-- zusammen gekommen. Je ein Drittel davon erhalten die DESWOS, das Hospiz Kieler Förde und die Kieler Tafel.

Es war dabei der Wunsch der Baugenossenschaften auch Kieler Organisationen, die sich um Menschen in Kiel kümmern, eine Spende zukommen zu lassen.

Wollen Sie Textilien, Schuhe oder ähnliches aussortieren, denken Sie bitte an unsere Container und befüllen Sie diese und werfen Sie die Materialien nicht in die graue Tonne.

Sie dürfen auch gerne Reklame in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis für unsere Container machen, denn ein Recykling ist besser als die Vernichtung über die graue Tonne. Und wir werden auch Ende 2012 wieder eine Spendenaktion zugunsten Kieler Organisationen durchführen.

 
 
    75 Jahre Baugenossenschaft »Hansa« (14.12.2011)

Am 14. Dezember 2011 bestand die Baugenossenschaft „Hansa“ e.G. in Kiel 75 Jahre – ein guter Zeitpunkt für einen würdigenden Rückblick und einen in die Zukunft gerichteten Ausblick. Aber auch der Zeitpunkt, um mit allen Mitgliedern und Geschäftsfreunden dieses Ereignis zu feiern. Hierzu fanden im September 2011 zwei Veranstaltungen statt, die bei gutem Essen – bei der Mitgliederfeier auch mit Tanz – bei guter Unterhaltung und intensiven Gesprächen ein voller Erfolg waren.

Aus kleinen Anfängen mit zwölf Gründungsmitgliedern entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte die Baugenossenschaft stetig zu einer Genossenschaft mittlerer Größe mit heute über 620 Mitgliedern. Ungeachtet der Schwierigkeiten während der Gründungszeit und der schrecklichen Folgen des 2. Weltkrieges können wir heute stolz auf die in 75 Jahren geleistete Arbeit zurückblicken. Dank der auf genossenschaftlichen Prinzipien beruhenden gemeinschaftlichen Anstrengungen ist es stets gelungen, zum Wohle der Mitglieder den Satzungsauftrag zu erfüllen und Wohnraum zu schaffen und stets wohnenswert zu erhalten. Die Aufgaben wurden hervorragend bewältigt, mit Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Die Leistungen der Baugenossenschaft „Hansa“ waren und sind jedoch nicht denkbar ohne das Engagement und das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter. Ihnen sei an diesem Jubiläum besonders gedankt.

Auch in der Zukunft werden wir die genossenschaftlichen Ziele und Grundsätze auf der Grundlage einer soliden und umsichtigen Finanzwirtschaft im Interesse unserer Mitglieder weiterführen. 75 Jahre voller Veränderungen und einem gewaltigen technischen Fortschritt konnten wir erfolgreich bestehen. Dies gibt uns die nötige Zuversicht, Motivation und das Selbstvertrauen für unser weiteres Schaffen.

Zum 75 jährigen Jubiläum wurde eine Chronik erstellt, die versucht unter Berücksichtigung geschichtlicher Daten einen Bogen zu spannen von den Anfängen der Baugenossenschaft bis zur heutigen Zeit. Sollten Sie Interesse an dieser Chronik haben, können Sie gerne ein Exemplar bei uns anfordern. Allen Lesern wünschen wir beim Lesen der Chronik viel Freude.

 
 
    Baumpflanzung zum 75 jährigen Jubiläum (08.12.2011)

Im Hofbereich der Gebäudeanlage „Hansablock“ musste im Jahr 2011 aus Sicherheitsgründen ein altersschwacher Kirschbaum gefällt werden. Da mit der hiermit beauftragten Gartenbaufirma (Oskar Petersen GmbH, Preetzer Chaussee 80, 24222 Schwentinental) eine jahrelange, enge Geschäftsbeziehung besteht, beschloss diese, der Baugenossenschaft „Hansa“ zu ihrem 75 jährigen Jubiläum einen Baum zu schenken. Dieses Geschenk wurde vom Vorstand natürlich gerne angenommen und es wurde beschlossen, im Oktober 2011 einen Gingko Baum (Gingko Biloba) im Bereich des alten Kirschbaums zu pflanzen. Anfang Dezember 2011 wurde zusätzlich eine Erinnerungstafel mit einem Hinweis auf den Spender und mit einigen Erläuterungen am Baum aufgestellt und am 8. Dezember 2011 würdigte der Vorstand der Baugenossenschaft zusammen mit Vertretern der Gartenbaufirma Petersen das Ereignis und sprach den Wunsch aus, dass der Baum stets gesund bleiben möge, gut wachse und sein Anblick den Mietern stets viel Freude bereite.

Der Gingko Biloba ist der Baum des Jahrtausends und kann bis zu 40m hoch werden. Ein Alter von mehr als tausend Jahren ist keine Seltenheit und der Stamm kann einen Umfang von bis zu 16m erreichen. Der Gingko Biloba ist ein Symbol für Liebe und Fruchtbarkeit.

 
 
    Achtung - Wichtige Änderung im Steuerrecht (09.05.2011)

Mit Einführung der Abgeltungssteuer am 1. Januar 2009 wurden Sparer-Freibetrag und Werbungskostenpauschbetrag durch den Sparer-Pauschbetrag ersetzt. Ab 2011 gibt es eine weitere wichtige Änderung: Sparer müssen bei neu eingereichten Freistellungsaufträgen zwingend ihre bundeseinheitliche Steuer-Identifikationsnummer, abgekürzt Steuer-ID oder TIN (vom englischen „TaxIdentificationNumber“) angeben.

Um zu verhindern, dass Steuerpflichtige, die bei verschiedenen Banken einen Freistellungsauftrag einreichen, in der Summe den Freibetrag überschreiten, mussten Banken und Geldinstitute dem Bundeszentralamt für Steuern schon bisher einmal pro Jahr die Höhe der freigestellten Einkünfte elektronisch mitteilen. Durch diese Mitteilungspflicht wurden nur Name, Anschrift und Geburtsdatum des Anlegers sowie das Kreditinstitut bekannt. Durch die Fülle der Daten war eine Zuordnung auf den einzelnen Sparer teilweise schwierig.

Mit der zusätzlichen Angabe der Steuer-ID lassen sich die Kapitalerträge nun effektiv und zielgerichtet einzelnen Personen zuordnen. Damit fällt schneller als bisher auf, wenn ein Sparer bei verschiedenen Banken ein höheres Freistellungsvolumen als das erlaubte angibt. Die neue Regelung gilt ab 01.01.2011, doch ein bis Ende 2010 vorgelegter Freistellungsauftrag bleibt auch ohne Steuer-ID noch bis Ende 2015 wirksam.

Sollten Sie uns vor dem 01.01.2011 einen Freistellungsauftrag erteilt haben, teilen Sie bitte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bestandsmanagements Ihre Steuer-Identifikationsnummer nachträglich schriftlich mit, damit wir Ihre Daten entsprechend ergänzen können.

Sie finden die Nummer auf Ihrem letzten Einkommenssteuerbescheid oder Ihrer Lohnsteuerbescheinigung/Lohnsteuerkarte 2010 oder können diese beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erfragen. Wenden Sie sich schriftlich an das BZSt, Referat St II 3 in 53221 Bonn. Möglich ist auch die Verwendung des Eingabeformulars auf der Homepage des BZSt unter www.identifikationsmerkmal.de. Sie erhalten die Steuernummer aus datenschutzrechtlichen Gründen dann auf dem Postwege.

 
 
    Kinderferiencamp 2011 (30.12.2010)

Vom 29. Juli 2011 bis 4. August 2011 werden wir gemeinsam mit dem Marketingarbeitskreis der Wohnungsbaugenossenschaften wieder ein Feriencamp für die Kinder unserer Mitglieder organisieren und sponsern.

Der Baugenossenschaft HANSA stehen für das Feriencamp 2011 insgesamt zwei Plätze zur Verfügung. Anmeldeschluss für die Kinder unserer Mitglieder (Altersvoraussetzung: 8 – 12 Jahre) ist der 31. Januar 2011.

Bei mehr als zwei Anmeldungen entscheidet das Los, wer in den Sommerferien 2011 in den Ferienhof Am Klint fährt. Die Entscheidung darüber fällt im Februar 2011. Die Reise- und Anfahrtskosten werden - bis auf einen Eigenanteil von 60,- Euro pro Kind – wieder von der Baugenossenschaft übernommen.

Einen Vorgeschmack darauf, was die Kinder im nächsten Sommer erwartet, liefern die ausführlichen Camp-Tagebücher der letzten Aufenthalte. Unter www.wohnungsbaugenossenschaften-sh.de können Sie noch einmal in Ruhe nachlesen, was sich alles in der Segeberger Heide ereignet hat.

Wenn Sie Ihr Kind für das Sommerferiencamp anmelden möchten oder noch Fragen zur Organisation haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Peter König – per Telefon unter 0431/565626 oder per Mail an koenig@hansa-kiel.de.

 
 
    Abgeltungssteuer (01.01.2009)

Sehr geehrtes Mitglied,

ab 2009 ist die Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen geändert. Private Kapitalerträge – damit auch die Dividendenausschüttungen auf Ihre Geschäftsguthaben bei der Baugenossenschaft „Hansa“ - unterliegen künftig der sog. Abgeltungssteuer.
Die Abgeltungssteuer gilt erstmals für Kapitalerträge, die Ihnen nach dem 31. Dezember 2008 zufließen und beträgt 25 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungssteuer. Mit der Vornahme des Steuerabzugs direkt an der Quelle, d. h. durch uns, ist die Besteuerung dieser Kapitalerträge grundsätzlich abgegolten. Sie müssen diese Kapitalerträge nicht mehr in Ihrer persönlichen Einkommensteuererklärung angeben.

Sollten Sie der Kirchensteuerpflicht unterliegen, besteht die Möglichkeit, dass wir die Kirchensteuer auf die Kapitalerträge ebenfalls einbehalten und abführen. Dies ist aber nur möglich, wenn Sie uns dazu schriftlich beauftragen und damit ihre Religionszugehörigkeit offenbaren. Diese Beauftragung kann unter Verwendung eines Vordrucks erfolgen, den wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen. Mit der Vornahme des Kirchensteuerabzugs durch uns entfällt für Sie die Angabe der auf die Kapitalerträge einbehaltenen und abgeführten Abgeltungssteuer in Ihrer Einkommensteuererklärung (für die Festsetzung der darauf entfallenden Kirchensteuer).

Auf Ihren Wunsch hin bescheinigen wir die angefallenen Kapitalerträge und die darauf einbehaltenen und abgeführten Steuerbeträge, da Sie trotz des durch uns vorgenommenen Steuerabzugs die Möglichkeit haben, diese Kapitalerträge in Ihrer Einkommensteuererklärung anzugeben, wenn z. B. Ihr persönlicher Steuersatz unter dem 25 %igen Abgeltungssteuersatz liegt. Sollten Sie uns nicht mit der Vornahme des Kirchensteuerabzugs beauftragen, benötigen Sie zudem die Höhe der von uns einbehaltenen und abgeführten Abgeltungssteuer zur Angabe in Ihrer Einkommensteuererklärung für die Festsetzung der Kirchensteuer.

Mit Einführung der Abgeltungssteuer ab 2009 werden der bisherige Sparer-Freibetrag und der bisherige Werbungskosten-Pauschbetrag zusammengefasst und durch den sog. Sparer-Pauschbetrag für Ledige von 801 EUR und für zusammen veranlagte Ehegatten von 1.602 EUR ersetzt. Das maximale Freistellungsvolumen bleibt damit unverändert. Auch die Möglichkeit, einen Freistellungsauftrag zu erteilen oder eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung (NV-Bescheinigung) vorzulegen, bleibt unverändert erhalten.

Bereits bestehende Nichtveranlagungs-Bescheinigungen bleiben im Rahmen ihrer gesetzlichen Gültigkeitsdauer (i. d. R. drei Jahre) weiterhin gültig und müssen erst zum nächsten regulären Zeitpunkt neu beantragt werden. Die vor dem 1. Januar 2009 erteilten Freistellungsaufträge bleiben ebenfalls weiterhin gültig. Unter Umständen muss aber der von Ihnen freigestellte Betrag der Höhe nach angepasst werden, da für Dividenden ab 2009 das sog. Halbeinkünfteverfahren nicht mehr gilt und Dividenden künftig zu 100 % steuerpflichtig sind (Zinszahlungen sind bislang schon zu 100 % steuerpflichtig).

Mit der Einführung der Abgeltungssteuer entfällt auch die Möglichkeit, bei Dividendenzahlungen bis zu 51 EUR (51 EUR – das entspricht unter Annahme einer 4%igen Dividende einem Geschäftsguthaben von 1.275 EUR) das sog. Sammelantragsverfahren durchzuführen. Dieses Verfahren hatte den Vorteil, dass für Dividenden bis zu dieser Grenze kein Freistellungsauftrag bzw. keine Nichtveranlagungs-Bescheinigung notwendig war.

Sollten Sie uns bislang noch keinen Freistellungs-auftrag erteilt haben, bitten wir Sie zu prüfen, ob Sie uns einen Freistellungsauftrag erteilen wollen. Auch ein Formular des Freistellungsauftrages können wir Ihnen zur Verfügung stellen. Es ist dann vollständig ausgefüllt und unterschrieben entweder persönlich bei uns abzugeben oder per Post an uns zu übersenden. Eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung können Sie bei dem für Sie zuständigen Wohnsitzfinanzamt beantragen, wenn anzunehmen ist, dass Sie nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden (z. B. Rentner oder Studenten).

 
 
    Energieausweis (31.01.2008)

Mit Beschluss des Bundeskabinetts vom 27. Juni 2007 wurde nach mehrjährigem Ringen die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in nationales Recht umgesetzt. Die novellierte Verordnung ist am 1. Oktober 2007 in Kraft getreten. Damit wird auch der Energieausweis für den Gebäudebestand mit entsprechenden Übergangsfristen verpflichtend.

Für Wohngebäude bis Baujahr 1965 wird der Energieausweis ab 1. Juli 2008 Pflicht; für Wohngebäude ab Baujahr 1965 ab 1. Januar 2009. Warum wird der Energieausweis eingeführt? Nahezu ein Drittel des deutschen Energieverbrauchs entfällt immer noch auf die Erwärmung von Räumen und die Warmwasserbereitung. Hieraus resultieren nicht nur hohe Umweltbelastungen, sondern auch hohe Kosten, die von den Mietern zu tragen sind.

Energieeinsparungen sind hier nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch politisch gewollt. Gilt es doch auch die Abhängigkeit von Lieferanten von Primärenergie zu reduzieren. Der Energieausweis steigert die Markttransparenz auf dem Immobilienmarkt und schafft Anreize für energetische Modernisierungen im vorhandenen Gebäudebestand.

Als wichtigste Information weist der Energieausweis den Wert über den Primärenergiebedarf des Gebäudes aus. Dieser Wert umfasst die im Gebäude benötigte Energie für Heizung und Warmwasserbereitung sowie die Energie, die für die Aufbereitung und den Transport des Energieträgers aufgewendet werden musste.

Mit dieser Kennzahl, die – abhängig von ihrer Größe – im grünen, gelben oder roten Bereich liegen kann, erfahren Sie etwas über die „Güte“ Ihres Gebäudes im energetischen Bereich und letztlich etwas über die Kosten, die Sie für die Wärme in Ihrem Haus zu erwarten haben. Der Energieausweis zeigt zugleich an, wo das Gebäude verbessert werden kann, damit der Mieter nicht unnötig durch Energiekosten belastet wird und der Vermieter den Wert seiner Immobilie verbessern kann.

Wir haben jetzt für die Gebäude der Baugenossenschaft „Hansa“ e.G. Energieausweise erstellen lassen. Sollten Sie Interesse daran haben, können Sie gerne im Büro der Baugenossenschaft in der Alsenstr. 30a Einsicht nehmen.

 
 
    Elektronische Heizkostenverteiler (21.01.2008)

Höhere Verbrauchsanzeigen nach der Messgeräte-Modernisierung.

Mehr Einheiten bedeuten nicht zwangsläufig mehr Heizkosten.

Wenn alte Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip gegen moderne elektronische Heizkostenverteiler ausgetauscht wurden, erhöhen sich die Verbrauchsanzeigen gegenüber dem alten System. Die erste Ablesung führt dann bei manchem Wohnungseigentümer oder Mieter zu einem gehörigen Schreck, weil man verständlicherweise davon ausgeht, dass mehr Verbrauchseinheiten auch eine entsprechend höhere Heizkostenabrechnung zur Folge haben.

Diese Befürchtung ist unbegründet, denn Verdunstergeräte sind mit einer elektronischen Verbrauchserfassung technisch nicht vergleichbar. Bei Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip verdunstete die Messflüssigkeit in Abhängigkeit von Temperatur und Zeit. Elektronische Geräte nehmen dagegen die Heizkörpertemperatur mit Sensoren auf und verarbeiten die Werte in einem Mikroprozessor.

Bessere Auflösung

Moderne elektronische Heizkistenverteiler haben gegenüber Verdunstergeräten eine mehrfach höhere Auflösung und sind damit in der Lage auch kleinste Wärmemengen zu erfassen. Vor allem nach Heizungsmodernisierungen waren Verdunstergeräte oft nicht mehr geeignet, die nun gesenkten Heizflächentemperaturen im Haus vollständig zu erfassen. Alte Verdunstergeräte konnten minimale Wärmeentnahmen, wie sie vor allem in der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst auftreten, nicht registrieren und zeigten dann oft überhaupt keinen Verbrauch an. Das mag den einzelnen zwar erfreut haben, weil die Wärme scheinbar nichts kostete, messtechnisch war das aber nicht akzeptabel. Die höhere Auflösung und die Erfassung auch geringer Wärmeentnahmen mit elektronischen Heizkostenverteilern ist gewollt und ein wesentlicher Vorzug der Elektronik.

Eine Benachteiligung für einzelne Nutzer ergibt sich daraus aber nicht, denn die bessere Erfassung erfolgt in allen anderen Wohnungen in der gleichen Weise. Im gesamten Gebäude erhöhen sich die Verbrauchsanzeigen und weil sich am Energieverbrauch eines Gebäudes durch den Einbau neuer Messgeräte nichts ändert, wird der Preis je Verbrauchseinheit um den Faktor sinken, in dem sich die Verbrauchsanzeigen erhöht haben. Verbrauchsanzeigen von elektronischen Geräten sind prinzipiell exakter und nicht mit denen der ausgebauten Verdunstergeräte vergleichbar.

Generell ist festzustellen, dass nicht das neue System mit elektronischen Heizkostenverteilern fehlerhaft ist, sondern dass das alte System mit Verdunstergeräten die Wärme oftmals nicht mehr vollständig erfasste, vor allem bei wenig benutzten Heizkörpern und bei geringen Heizflächentemperaturen. Die elektronische Erfassung ist in jedem Fall die modernere und präzisere Methode.

 
 
    Modernisierungen (09.09.2007)

Im Jahr 2006 hat die Baugenossenschaft damit begonnen, bei dem vorhandenen Wohnungsbestand die Gebäude von außen zu modernisieren. Nachdem bereits seit mehreren Jahren im Altbestand die Wohnungen modernisiert werden, erfolgt nun eine neue Dacheindeckung, der Einbau neuer Fenster, die Sanierung der Balkone und die Aufbringung eines Wärmedämmverbundsystems. Diese Maßnahme wurde zunächst im ältesten Wohnungsbestand (gebaut 1936 / 1938) begonnen und soll im Jahre 2007 und in den folgenden Jahren kontinuierlich fortgesetzt werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Wohnungsbestand der Baugenossenschaft nachhaltig zukunftsfähig zu machen und zu erhalten.